Umfassende WordPress Backuplösung: BackWPup

Backuplösungen für WordPress gibt es viele und viele davon funktionieren mit großer Sicherheit auch ziemlich gut, doch oft sind die Möglichkeiten des Backups dann doch relativ begrenzt. Entweder kann nur die Datenbank gesichert werden, aber nicht der Datenbestand oder man muss das Backup persönlich anschubsen, die Sicherungsdateien werden nur auf dem Server selbst abgelegt und maximal noch einmal per Mail versand.

Dieser Mailversand kann dann mit der Dauer und der Menge der Projekte doch gewaltig auf die Nerven gehen – wer möchte schon jeden Tag zig E-Mails mit dem Betreff „WordPress Backup vom….“ bekommen? Eine wunderbare Backup Lösung für WordPress habe ich die letzte Woche gefunden: BackWPup.

Mit BackWPup ist es möglich das Dateien- und Datenbank-Backups zeitgesteuert an viele verschiedene Orte zu sichern, wie etwa in die eigene Dropbox (Wie bekomme ich mehr Dropbox speicherplatz?), zu Amazon S3 oder auf einem eigenen FTP Server – die Mail Funktion darf natürlich auch nicht fehlen, eben für die vollen Postfächer.

Gerade die Unterstützung für Dropbox ist ziemlich genial. So ist es möglich wenn man dezentralisiert im Team arbeitet jedem ein aktuelles Backup zur verfügung zu stellen. Sollte es zu einem Crash kommen ist jeder in der Lage den aktuellsten Stand aus der Cloud einzuspielen ohne vorher große Kommunikationswege gehen zu müssen.

Konfiguration

Die Konfiguration geht eigentlich relativ leicht von der Hand. Wie man es von den anderen WordPress-Plugins kennt die Datei herunterladen, entpacken und in den Ordner „wp-content/plugins“ auf dem eigenen Server legen. Im WordPress Backend (wp-admin) BackWPup unter dem Menüpunkt „Plugins“ aktivieren und anschließend unter „Werkzeuge -> BackWPup“ konfigurieren.

Im Menü von BackWPup sieht man dann die Vollständige macht, welche dieses Plugin bietet. Über „Neu Anlegen“ muss ein neuer Auftrag erstellt werden. Hier kann man nun vielfältige Einstellungen vornehmen – wohin möchte ich das Backup sichern, wann und wie oft soll es gesichert werden, sollen nur die Dateien oder auch die Datenbank gesichert werden? Und und und… viele viele Möglichkeiten.

Meine Empfehlung ist es 2 verschiedene Aufträge anzulegen. Ein Auftrag für die Datenbank mit täglicher Sicherung und eine Wöchentliche Sicherung mitsamt der Daten. Dazu kann unter „Auftrags-Typ“ eingestellt werden welche Daten gesichert werden sollen. Ein Stück tiefer kann dann der Ort ausgewählt werden. Für die Dropbox wird OAuth genutzt, d.h. die Login Daten müssen nicht hinterlegt werden, sondern der Zugang wird durchgereicht durch eine Freigabe von Dropbox für dieses „App“. Wichtig ist dabei noch die Anzahl der Datensicherungs-Dateien einzustellen. Ich habe dies meist auf 7 oder 10 stehen, so hat man immer die Chance noch ein paar Tage rückläufig auf diese Sicherung zuzugreifen.

Fazit

Insgesamt bietet BackWPup eigentlich alles was man sich wünschen kann. Dezentrale Sicherung, zeitgesteuert und nach einmaligem anlegen der Aufträge ohne weitere Arbeit für den Benutzer. Einziger Wehmutstropfen ist für mich das ich auf 1 von 5 Server nicht in Richtung Dropbox speichern kann und dort die Fehlermeldung [FEHLER] Dropbox-API-Schnittstelle: Invalid signature. bekomme. Bisher habe ich noch keine Lösung gefunden, vlt. könnt ihr mir ja helfen?

Andre Teich

arbeitet als Webentwickler und Webdesigner bei der Firma Tintometer in Dortmund. Die Fachgebiete sind die Webentwicklung mit PHP, JavaScript, MySQL, CSS und die Designarbeiten mit der Adobe Creative Suite.

3 Kommentare zu "Umfassende WordPress Backuplösung: BackWPup"

Basti 23. Mai 2011 um 13:20 Uhr

Das mit dem Dropbox finde ich spannend, weil ich so gleich auch ein bacup auf den Rechner bekomme. Danke für den tip.

Andre 23. Mai 2011 um 13:22 Uhr

Ja genau das ist der springende Punkt. Wenn du die Dropbox dann im Team in der Agentur nutzt oder was auch immer, hat es direkt jeder auf dem Rechner und kann immer direkt reagieren ohne weiteren Aufwand.

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[…] nicht vorhanden war. Ebenfalls konnte ich kein Backup mit dem von mir sehr stark favorisieren BackWPup erstellen und zu Dropbox schicken lassen, da der Webhoster keine gesicherte Verbindung zugelassen […]

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