Chukki.de - Der Tumblr-Blog über Webdesign, Wordpress, Social Media, Cloud und Webentwicklung

Umfassende WordPress Backuplösung: BackWPup

Backuplösungen für Wordpress gibt es viele und viele davon funktionieren mit großer Sicherheit auch ziemlich gut, doch oft sind die Möglichkeiten des Backups dann doch relativ begrenzt. Entweder kann nur die Datenbank gesichert werden, aber nicht der Datenbestand oder man muss das Backup persönlich anschubsen, die Sicherungsdateien werden nur auf dem Server selbst abgelegt und maximal noch einmal per Mail versand.

Dieser Mailversand kann dann mit der Dauer und der Menge der Projekte doch gewaltig auf die Nerven gehen - wer möchte schon jeden Tag zig E-Mails mit dem Betreff "Wordpress Backup vom...." bekommen? Eine wunderbare Backup Lösung für Wordpress habe ich die letzte Woche gefunden: BackWPup.

Mit BackWPup ist es möglich das Dateien- und Datenbank-Backups zeitgesteuert an viele verschiedene Orte zu sichern, wie etwa in die eigene Dropbox (Wie bekomme ich mehr Dropbox speicherplatz?), zu Amazon S3 oder auf einem eigenen FTP Server - die Mail Funktion darf natürlich auch nicht fehlen, eben für die vollen Postfächer.

Gerade die Unterstützung für Dropbox ist ziemlich genial. So ist es möglich wenn man dezentralisiert im Team arbeitet jedem ein aktuelles Backup zur verfügung zu stellen. Sollte es zu einem Crash kommen ist jeder in der Lage den aktuellsten Stand aus der Cloud einzuspielen ohne vorher große Kommunikationswege gehen zu müssen.

WordPress: WP-Content kann nicht gefunden werden

Seit der Wordpress Version 2.7 kann man sowohl die Plugins als auch die Wordpress Version über das Backend automatisch Updaten. So checkt Wordpress automatisch von welchem Plugin die neuste Version verfügbar ist und zeigt es einem an. Nach eingabe der FTP Verbindung wird dann alles autmatisch erledigt: Download, Entpacken und Aktivierung - so sollte es zumindest sein.

Ich habe zuletzt einige Wordpress Versionen - vornehmlich auf Hosteurope gehosteten Seiten - installiert und kam immer wieder zu dem Problem das dieses Feature nicht funktionierte. Die Fehlermeldung lautete "WP-Content konnte nicht gefunden werden".

Als ich mich daran machte alles über den FTP Client zu checken ...der Order, war da - Rechte, alle vernünftig vergeben... was nun?

Wurm greift WordPress an

Die letzten Tage hat es vermehrt Angriffe auf Wordpress Blogs gegeben. Dazu registriert der Wurm einen Benutzer und verwendet eine Sicherheitslücke (vor Wordpress 2.8.4) um Administrationsrechte zu erlangen. Ein Hinweis auf den Wurm sind Permalinks die in folgender Form verändert wurden:

http://example.com/category/post-title/%&(%7B$%7Beval(base64_decode($_SERVER%5BHTTP_REFERER%5D))%7D%7D|.+)&%/.

Per JavaScript versteckt sich der Wurm vor dem Administrator und fügt Spam, sowie Malware in alte Blogeinträge ein. Wie Matt Mullenweg - seines zeichens leitender Entwickler von Wordpress - mitteilte reiche ein Update auf die aktuelleste Version von Wordpress, da der Bug bereits im August ausgemerzt wurde.

Um euren gehackten Wordpres Blog wieder in den Urzustand zu versetzen gibt es eine bereitgestellte "My site was hacked FAQ". Solltet ihr Backups von eurer Datenbank besitzen, reicht eine Wiederherstellung eines alten Datenbestandes mit anschließendem Software-Update.

Auch auf Chukki.de haben sich in letzter Zeit vermehrt User angemeldet, welche anschließend Inaktiv waren und löchrige Profile vorwiesen - aufgrund dessen ist davon auszugehen das es sich ebenso um so einen Angriff handeln sollte. Da Chukki.de aber die aktuelle Wordpress 2.8.4 installiert hat, kam es zu keinen weiteren Problemen und die Angriffe gehen ins nichts.

Deshalb bleibt einfach der Rat, immer die aktuellste Version zu nutzen.

404 – Error Reporting in WordPress

404 Fehler auf Websites sind immer unschön, doch was tun wenn doch mal so ein Fehler auftritt. Ganz einfach: Wordpress bietet entweder eine Datei, die auf den Namen 404.php hört oder alternativ einen "else" zweig in den Theme Dateien, welcher genutzt wird sobald die gesuchte Seite nicht verfügbar ist.

Der unterschied zwischen beiden Varianten liegt darin ob man die "Permalink-Struktur" angepasst hat. Sollte dies der Fall sein, wird die 404.php genutzt. Wenn aber die Seiten ID's benutzt werden, wird der "else" Zweig innerhalb der Theme Dateien single.php, index.php und page.php für das error Reporting verwendet. Für beide Varianten stell ich nun eine Funktion vor, um eine E-Mail zu versenden wenn so ein Fehler auftritt. Natürlich kann die Funktion selbst auch für andere Projekte genutzt werden, aber ich beschreibe das ganze etwas vereinfacht für Wordpress.

WordPress Theme “Greenbar”

Pünktlich zum restart unserer Seite haben wir unser altes Design ausgemistet und bieten es nun als Download an. Das Wordpress Theme nennt sich "Greenbar" und ist 2-spaltig aufgebaut. Die Sidebar und der Footer können durch Widgets gefüllt werden, so dass keine Programmierkenntnisse nötig sind um neue Funktionen hinzuzufügen.

Der grüne Balken im Design enthält eine Wilkommensnachricht an die User, welcher in der "header.php" Datei bearbeitet werden kann. Alternativ kann man sich hier auch vorstellen oder ähnliches. Zudem liegt dem .zip Paket eine .psd und eine "blank" Datei bei, welche mit Photoshop oder einem Bildbearbeitungsprogramm der Wahl bearbeitet werden kann. So kann dem Design die persönlich Note verliehen werden, indem der eigene Slogan und/oder das Logo hinzugefügt wird.

WordPress Funktionssuche im Codex

Es ist bestimmt schon einmal jedem Wordpress-Theme Entwickler passiert... wie hieß nochmal die Funktion um die Kategorien darzustellen? Aah, wp_list_categories(); ... aber welche Parameter hat die Funktion? Puh, ich weiss es nicht.

Da hilft nur noch die Suche im Codex von Wordpress.org. Das der Weg dorthin nicht einfach gestaltet ist, wird auch schon jeder, der sich damit beschäftigt hat, erfahren haben. Der schnellste Weg geht dann meist doch über Google, nur bekommt man damit oft nicht das, was man wirklich sucht.

WordPress for iPhone 1.2 in den Startlöchern

Nachdem die Version 1.2 im November schon kurz vor dem Release stand, machte das iPhone Firmware Update 2.1 dem ganzen einen Strich durch die Rechnung. Änderungen in der Firmware hatten die Entwickler dazu gezwungen nochmal nachzubessern und die "bugs" aus den Weg zu räumen.

Die Version 1.1 konnte bisher nicht wirklich die Erwartungen an ein gutes mobiles Blogging halten und fand auch nur wenig bewunderer. Kommentare können bisher weder administriert, noch geschrieben werden. Ein WYSIWYG Editor fehlt (leider auch in der 1.2) gänzlich und auch Fotos konnten bisher nicht bearbeitet werden.